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Das Hungertuch (niederdeutsch: „Schmachtlappen") war früher das Tuch, mit dem etwa um das Jahr 1000 zur Fastenzeit der Altar verhängt wurde (mittelhochdeutsch: „hungertuoch"). Es war mit Bildern geschmückt und sollte die Gläubigen an die...
Montag, 03. Oktober 2011 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Diese Wendung geht darauf zurück, dass die linke Seite im Volksglauben als die Seite des Bösen oder Unheilvollen gilt, mit der man nichts zu tun haben will. Jemanden oder etwas links liegen lassen bedeutet „jemanden oder etwas bewusst nicht...
Mittwoch, 15. Dezember 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Das Sprichwort besagt „Was man in der Jugend nicht lernt, lernt man als Erwachsener erst recht nicht": Bringt dem Kleinen bei, dass er auch einmal mit anderen teilen muss, sonst wird er es im späteren Leben sehr schwer haben – was Hänschen...
Mittwoch, 15. Dezember 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Mit der Pike, dem Kampfspieß, mussten in früheren Zeiten die Anfänger im militärischen Dienst exerzieren. Später wurde die Wendung vom militärischen Bereich ins Allgemeine übertragen und besagt im heutigen Sprachgebrauch, dass man etwas von...
Mittwoch, 15. Dezember 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Die Wendung bedeutet wörtlich „schon so gut wie tot sein" und beruht auf der Legende, dass enthauptete Märtyrer als Zeichen ihrer Unschuld nach der Enthauptung mit ihrem Kopf unter dem Arm noch laufen konnten, so etwa der französische...
Mittwoch, 15. Dezember 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Die Formel „Kopf und Kragen" geht auf die Rechtssprache zurück und bezieht sich auf die Hinrichtung durch das Schwert bzw. den Strang.
Mittwoch, 15. Dezember 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail
Der blaue Brief hat seinen Namen von den blauen Umschlägen preußischer Kabinettsschreiben im 19. Jahrhundert, mit denen auch Offiziere aufgefordert wurden, ihren Abschied zu nehmen.
Mittwoch, 24. November 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail
Die Redewendung im Sinne von „adliger Abkunft sein” geht auf den spanischen Begriff sangre azul (= blaues Blut) zurück und bezog sich ursprünglich auf die westgotischen Adligen, durch deren helle Haut – im Gegensatz zu der dunkelfarbigen...
Mittwoch, 24. November 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Blau ist im älteren Sprachgebrauch die Farbe der Täuschung und der Lüge. In der vorliegenden Wendung hat sich diese negative Bedeutung auf den Aspekt der Überraschung verlagert. Wer sein blaues Wunder erlebt, erlebt also eine äußerst...
Mittwoch, 24. November 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen
Die Himmelbetten hatten früher an der Innenseite eine umlaufende schmale Kante, auf denen das Spargeld, das waren Münzen, denn Papiergeld gab es zu der Zeit noch nicht, auf die hohe Kante gestellt wurde, um es vor dem schnellen Zugriff von...
Mittwoch, 24. November 2010 | Drucken | PDF |  E-Mail | Weiterlesen

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