"Super wie immer!", lautete das unmissverständliche Fazit von Mike Faller im Anschluss an die mittlerweile zwölfte Ausgabe des Volleyballturniers an Dreikönig. Mit seiner positiven Einschätzung stand der Cheforganisator augenscheinlich nicht allein da, denn wo man auch hinsah, herrschte gute Stimmung unterm Dach der Ewattinger Wutachhalle.

Neben den acht einheimischen Teams nahmen heuer außerdem eine Mannschaft aus Bonndorf sowie eine aus Blumberg am Volleyballturnier teil. Der erste Ball wurde bereits vormittags gegen halb zwölf Uhr übers Netz geschlagen, während der letzte Ballwechsel circa um 18 Uhr erfolgte. Innerhalb dieses Zeitraumes maßen überwiegend Laienvolleyballer ihr Können und das teilweise mit beachtlicher Athletik. Allerdings eben nur teilweise, denn während auf der einen Seite Sportskanonen vom Schlage der Hogg-Geschwister die Bälle gnadenlos in des Gegners Feld versenkten, offenbarten auf der anderen Seite die "Opelfreunde" zum Teil bemerkenswerte Koordinationsschwierigkeiten. "Hauptsache Spaß", lautete sodann die einschlägige Parole vom gut gelaunten "Opelfreund" Carsten Kienzle.

Am erfolgreichsten gebaggert und gepritscht haben letztendlich die Damen und Herren vom "Jesus-Team", einer überregionalen Spielgemeinschaft aus Bonndorf, Dillendorf und Ewattingen. Diese hatten sich in einem packenden Finale gegen den SV Ewattingen durchgesetzt. Das Spiel um Platz drei konnten die "Texaner" aus Blumberg für sich entscheiden. Die "Opelfreunde" landeten sportlich zwar auf dem vorletzten Platz, eroberten dafür jedoch souverän die offizielle Bar-Wertung, wie Faller verkündete.

Traditionsgemäß überlegten sich die Organisatoren auch heuer wieder ein originelles Format für die Siegerehrung. In Anlehnung an die TV-Serie "Elton zockt" bekamen die Teams ihre Preise nicht einfach überreicht, sondern mussten zuerst um diese spielen. Dabei trat je ein Teilnehmer gegen ein Mitglied aus dem Organisationsteam an, um mit Tennisbällen nach einer Blechdosenpyramide zu werfen. Gelang es dem Turnierteilnehmer, mehr zu treffen als seinem Gegenüber, so bekam er zwei Flaschen Sekt. Unterlag er oder sie, gab es lediglich trockene Chips, was allerdings nur einem Team widerfuhr. Richtig, den "Opelfreunden".

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