Dies entspricht einem alten volkst√ľmlichen Motiv, dem Hochziehen des Freiers in einem Korb, der aus dem Fenster der Angebeteten heruntergelassen wurde. War der Freier unerw√ľnscht, wurde ein Korb mit lockerem Boden heruntergelassen. Dieser brach unter dem Gewicht des Freiers durch. Der durch eine derart "bodenlose" Gemeinheit durchgefallene Liebhaber war auch bei der Bev√∂lkerung dann "unten durch". Eine andere Variante der Abweisung bestand darin, den Korb mit dem Freier auf halber H√∂he des Hauses "h√§ngen zu lassen". Diese mittelalterlichen Br√§uche waren im 17. Jh. bereits nicht mehr bekannt, so da√ü die Wendung auch den allgemeinen Sinn eines negativen Bescheids erhalten konnte.

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